Vor Jahre no, da hani’s dänkt, u hüt darf ig’s Dir säge: Du bisch ä Feini
Uf’äm Chinderschpiuplatz isch es gsi, z’erschte Mau ganz nach bi’nang, alleini
Irgendwie hesch gschpürt was da inne los isch, aber ine g’no hesch mi nid
Du hesch nid chönne wüsse, jede Schlag vo mim Härz isch doch für Di
Wie lang hei mir näbenanger g’wohnt, mis Gfüeu für Di isch blibe, bisch haut ä feini
Beidi hei’mer Familie gha, u plötzlech musch haut iigseh, Du hesch ä keini
Hesch mängi Träne vergosse u mänge Tropfe Schweiss, g’merkt het är’s nid
D’ Beziehig cha nümm ewig ha, Untröii macht’sä vergänglech, gloub’s doch mir
Dini ruchi Site isch dr Schutz vor Aagriff uf dis Härz
Du hesch’nä g’ha, Di Anteil Leid u Schmärz
Vor üs isch ä wite Wäg, dä füehrt i d’s Paradies
Du muesch nume geng dra gloube, de isch z’Glück für immer Dis
Blib immer uf däm Pfad, la Di nie la schtöre
U dänk dra, i bi immer ganz nach bi Dir
Und nach so ändlos langer Zit, Du bisch no geng die Glichi, glichi Feini
Vo denä mit so’närä Art Humor und so’näre frächä Schnure git’s nume eini
Das aues aber tüscht hinwäg, über das was Du tief i Dim Härz verschpürsch
Du hesch dänk ganz ä weiche Chärn, bisch regurächt zerbrächlech, u zeigsch’äs nid
Dis Härz isch am verdurschte, äs planget nach Zärtlechkeit, äs isch alleini
Hesch Träne i dä Ouge gha däheim, wo d’Lieder vo’r Liebi g’hört hesch, die reini
Denn ersch isch Dir Klarheit cho, was’d im Läbä aues versuumsch, ‘berchunnsch’äs ja nid
Warum söusch de verzichte, wenn’ig doch uf Di warte, gloub’s doch mir
Hesch’s nid chönne verschtecke, won’i Di Arm ha g’ha
Das G’füeu hei mir beidi nümme wöue la ga
Vor üs isch ä wite Wäg, dä füehrt i d’s Paradies…


